Seit seiner Veröffentlichung ist der Raspberry Pi zu einer unverzichtbaren Komponente für Bastler, Pädagogen und IT-Experten geworden. Seine Vielseitigkeit und Zugänglichkeit haben ihn zur bevorzugten Wahl für eine Vielzahl von Projekten gemacht, von Heimservern bis hin zu Automatisierungssystemen.
Jetzt, mit der Einführung des Raspberry Pi 5, fragen sich viele, welche Unterschiede wir im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem Raspberry Pi 4Und genau darüber werden wir sprechen und dabei Aspekte wie Leistung, Konnektivität und Preis beider Geräte behandeln. Wenn Sie also über den Umstieg auf die nächste Generation nachdenken oder einfach nur neugierig sind, lesen Sie weiter.
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Raspberry Pi 5 vs. Raspberry Pi 4: Spezifikationen
| Spezifikationen | Raspberry Pi 5 | Raspberry Pi 4 |
|---|---|---|
| SoC | BCM2712 76-Bit-Arm-Cortex-A64-SoC-CPU mit 2,4 GHz | BCM2711 SoC 72-Bit-Quad-Core-Cortex-A64-CPU mit 1,8 GHz |
| GPU | 800 MHz VideoCore VII, unterstützt OpenGL ES 3.1, Vulkan 1.2 | 500 MHz VideoCore VI GPU |
| Präsentation | 2 HDMI 4Kp60-Displayausgänge mit HDR-Unterstützung | 2 HDMI 4Kp60-Displayausgänge |
| RAM | 4 GB LPDDR4267X-1,2,4,8 SDRAM | LPDDR4 1,2,4,8 GB |
| Stauraum | Micro SD (SDR104-kompatibel) M.2 NVMe SSD über M.2 HAT | MicroSD |
| GPIO | Kompatibel mit Raspberry Pi 40-Pin HAT. | Kompatibel mit Raspberry Pi 40-Pin HAT. |
| USB | 2 x USB 2 2 x USB 3 (5 Gbit/s gleichzeitig) | 2 USB 2 2 USB 3 |
| Anschlüsse | 2 x 4-Lane-MIPI-Kamera-/Display-Transceiver PCIe 2.0 x1-Schnittstelle UART-Verbindung RTC-Taktleistung Lüfterleistung | 2-spuriger MIPI DSI-Display-Port 2-spuriger MIPI CSI-Kamera-Port 4-poliger Composite-Video- und Stereo-Audio-Port |
| Vernetzung | Gigabit-Ethernet, PoE über PoE+ HAT | Gigabit-Ethernet, PoE über PoE+ HAT |
| Wi-Fi / Bluetooth | Dualband 802.11ac, Bluetooth 5/BLE | Dualband 802.11ac, Bluetooth 5/BLE |
| Ein- / Ausschalter | Soft-Power-Taste | Keiner |
| Macht | 5 V 4 A über USB C PoE über Poe+ HAT 5 V über GPIO | 5 V 3 A über USB C PoE über Poe+ HAT 5 V über GPIO |
| Maximale Abmessungen | 85x56mm | 85x56mm |
| Empfohlenes PVP | 1 GB muss bestätigt werden 2 GB muss bestätigt werden 4 GB 60 $ 8 GB 80 $ | 1 GB, 2 GB, 4 GB, 55 $, 8 GB, 75 $ |
Leistung: Ein Quantensprung bei der Verarbeitungs- und Grafikleistung
CPU: mehr Kerne, höhere Geschwindigkeit
Was den Raspberry Pi 5 besonders auszeichnet, ist seine leistungsstarke CPU. Ausgestattet mit einem 64 GHz 2-Bit-Prozessor und einer Quad-Core Cortex-A76 GPU auf Basis von ARM 8.2 ist dieses kleine Board auf außergewöhnliche Leistung ausgelegt.
Zum Vergleich: Der Raspberry Pi 4 verfügt über eine 72 GHz 64-Bit ARM Cortex-A1.5 CPU. Obwohl dies wie ein kleiner Unterschied erscheinen mag, handelt es sich in der Praxis um eine zwei- bis dreifache Leistungssteigerung.
Dies führt zu einer höheren Verarbeitungsgeschwindigkeit, sodass Benutzer anspruchsvollere Anwendungen ausführen und Multitasking effizienter durchführen können.
Wie wir im gesehen haben Leistungsanalyse zu ETA PRIME auf YouTubeDer neue Raspberry Pi 5 bietet im Vergleich zum Raspberry Pi 4 eine deutlich bessere Leistung. Tests zufolge ist er sogar zwei- bis dreimal so leistungsfähig, was sich in Geschwindigkeitstests widerspiegelt, die erhebliche Verbesserungen beim Surfen im Internet und bei Spiele-Emulationen zeigen.
Wie erwartet sind Daten auf Geekbench erschienen, obwohl sie ohne Übertaktung getestet wurden und dennoch sehr gute Ergebnisse liefern. Auch mit einigen Spieleemulatoren funktioniert es sehr gut, was neue Möglichkeiten für diejenigen eröffnen könnte, die den günstigsten Gaming-Computer auf dem Markt suchen. Wir haben analysiert, ob die Himbeere kann als Desktop-PC fungieren.
GPU: Ein neues Grafikerlebnis
Auch in Sachen Grafik ist der Raspberry Pi 5 kein Problem. Seine neue 800 MHz VideoCore VII GPU bietet ein flüssigeres und detaillierteres Grafikerlebnis – ideal für Projekte, die eine hohe Grafikleistung erfordern.
Der Raspberry Pi 4 hingegen verfügt über eine VideoCore VI-GPU, die zwar leistungsfähig ist, aber nicht mit den Fähigkeiten der neuen Version mithalten kann. Dies ist besonders relevant für alle, die sich für Spieleentwicklung, Videobearbeitung oder andere Aufgaben interessieren, die eine hohe Grafikleistung erfordern.
Tatsächlich hat Phoronix diese neue GPU für den Raspberry Pi 5 getestet und die Ergebnisse zeigen sogar höhere Werte als beim Orange Pi 5 und sogar viel höhere als beim Raspberry Pi 4.
Speicher: Geschwindigkeit und Kapazität
Speicher ist ein weiterer Bereich, in dem der Raspberry Pi 5 glänzt. Er führt die SDR104 Hochgeschwindigkeitsmodus das im Gegensatz zu UHS-II keine zusätzlichen Pins verwendet (unter Verwendung der 208-MHz-Frequenz des Standardmodus SDR104, aber unter Verwendung von DDR-Übertragungen) und die maximale Leistung von SD-Karten verdoppeln könnte.
Dies ist insbesondere für diejenigen relevant, die große Datenmengen schnell und effizient übertragen müssen. Der Raspberry Pi 4 bietet in dieser Hinsicht zwar eine ordentliche Leistung, kann aber nicht mit den Geschwindigkeiten seines Nachfolgers mithalten.
Multitasking-Leistung und Energieeffizienz
Schließlich dürfen wir die Energieeffizienz nicht außer Acht lassen. Die neue Raspberry Pi 5-Architektur bietet nicht nur eine höhere Leistung, sondern ist auch energieeffizienter.
Dies ist entscheidend für Projekte, bei denen das Board über längere Zeiträume laufen muss. Darüber hinaus läuft Multitasking dank der größeren RAM-Menge und des optimierten Betriebssystems viel reibungsloser.
Konnektivität: Eine Welt voller Möglichkeiten auf Knopfdruck

USB- und HDMI-Anschlüsse: mehr und besser
In Sachen Konnektivität ist der Raspberry Pi 5 der absolute Spitzenreiter. Beginnen wir mit den Anschlüssen: Während der Raspberry Pi 4 mit zwei USB 3.0- und zwei USB 2.0-Anschlüssen bereits eine gute Auswahl bot, geht die neue Version noch einen Schritt weiter.
Wir verfügen nun über vier USB 3.0-Anschlüsse, sodass sich mehrere Geräte problemlos anschließen lassen, ohne dass ein externer Hub erforderlich ist. Für die Videoausgabe bietet der Pi 5 weiterhin zwei Micro-HDMI-Anschlüsse, allerdings mit verbesserter Signalqualität, was zu einem klareren Seherlebnis führt.
Kabellose Verbindung: WiFi 6 und Bluetooth 5.2
Auch die drahtlose Konnektivität wurde deutlich verbessert. Der Raspberry Pi 5 verfügt über WiFi 6, was deutlich schnellere Verbindungsgeschwindigkeiten und eine höhere Signalstabilität ermöglicht. Dies ist besonders nützlich für Projekte, die eine konsistente, schnelle Datenübertragung erfordern.
Además, la inclusion de Bluetooth 5.2 verbessert die Effizienz beim Verbinden mit anderen Geräten, von Smartphones bis hin zu Peripheriegeräten wie Tastaturen oder Mäusen.
PCIe 2x1: Ein Durchbruch
Was den Raspberry Pi 5 in Sachen Konnektivität jedoch besonders hervorhebt, ist die zusätzliche 2x1 PCIe-Schnittstelle. Diese bedeutende Weiterentwicklung eröffnet unzählige Möglichkeiten für anspruchsvollere Projekte und ermöglicht den Anschluss von Erweiterungskarten und anderen Komponenten, die bisher für Raspberry-Pi-Boards unerreichbar waren.
Obwohl der Pi 4 vielseitig einsetzbar war, bot er diese Option nicht, was seine Anwendbarkeit bei komplexeren Projekten etwas einschränkte.
Gigabit Ethernet: für höchste Ansprüche
Für alle, die eine robuste und zuverlässige Kabelverbindung benötigen, bietet der Raspberry Pi 5 einen Gigabit-Ethernet-Anschluss. Der Pi 4 verfügte zwar bereits über diese Funktion, doch die allgemeinen Leistungsverbesserungen der Platine machen die Verbindung stabiler und effizienter, insbesondere bei bandbreitenintensiven Aufgaben.
Design: eine ästhetische und funktionale Evolution

Form und Größe: kompakt, aber leistungsstark
Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass sich das Design des Raspberry Pi 5 im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem Pi 4, nicht wesentlich verändert hat. Beide behalten die minimalistische, kompakte Ästhetik bei, die sie so beliebt gemacht hat.
Bei genauerem Hinsehen wird jedoch deutlich, dass jeder Millimeter des Pi 5-Designs sorgfältig durchdacht wurde. Die Abmessungen des neuen Boards ähneln denen des Pi 4, das Design wurde jedoch optimiert, um Verbesserungen bei Konnektivität und Leistung zu ermöglichen, ohne dabei an Mobilität und Vielseitigkeit einzubüßen.
Komponentenlayout: Alles an seinem Platz
Auch die Anordnung der Komponenten wurde verbessert und aktualisiert. Anschlüsse und Stecker sind nun leicht zugänglich und minimieren den Kabelsalat – ein Vorteil für Elektronik- und Computer-Enthusiasten.
Dies ist besonders nützlich, wenn Sie die Platine in Projekten verwenden möchten, die mehrere Verbindungen erfordern. Der Pi 4 war in dieser Hinsicht bereits recht effizient, aber der Pi 5 bringt die Ergonomie auf ein neues Niveau.
Materialien und Verarbeitung: Qualität, die man spürt
Bei den Materialien setzt der Raspberry Pi 5 weiterhin auf eine robuste und hochwertige Konstruktion. Die Leiterplatte fühlt sich solider an und die Anschlüsse wirken stabiler, was auf eine höhere Haltbarkeit und Verschleißfestigkeit schließen lässt. Dies ist entscheidend für Projekte, die Dauerbetrieb und den Betrieb unter nicht idealen Bedingungen erfordern.
Kühlung und Belüftung: Auf Leistung ausgelegt
Eines der bemerkenswertesten Design-Highlights des Raspberry Pi 5 ist sein verbessertes Kühlsystem. Während der Pi 4 bereits über ein ordentliches Wärmeableitungssystem verfügte, verfügt der Pi 5 über ein effizienteres Design, das einen verbesserten Luftstrom ermöglicht. Dies ist entscheidend für die Aufrechterhaltung einer optimalen Leistung, insbesondere bei hardwareintensiven Aufgaben.
Fazit: Lohnt sich der Generationssprung?
Wenn man alles abwägt, was der Raspberry Pi 5 im Vergleich zum Pi 4 bietet, lässt sich nicht leugnen, dass wir eine deutliche Verbesserung in Bezug auf Leistung und Funktionalität vorfinden. Von seinem leistungsstärkeren Prozessor über neue Anschlussmöglichkeiten bis hin zu einem effizienteren und ergonomischeren Design präsentiert sich der Pi 5 als ein Update, das seine Existenzberechtigung mehr als nur ein neuer Zugang in der Serie darstellt.
Kommen wir nun zum Thema Geld, das letztlich einer der wichtigsten Faktoren bei jeder Kaufentscheidung ist. Der Raspberry Pi 5 ist bei Markteinführung etwas teurer als der Pi 4. Angesichts der vielen Verbesserungen und zusätzlichen Funktionen ist der Preisanstieg jedoch völlig gerechtfertigt. Der Pi 4 hingegen wurde seit seiner Markteinführung im Preis gesenkt und ist damit eine günstigere Option für alle, die nicht das Neueste und Beste benötigen.
Wenn Sie bereits einen Raspberry Pi 4 besitzen und sich fragen, ob sich ein Upgrade lohnt, hängt alles von Ihren individuellen Anforderungen ab. Profitieren Ihre aktuellen oder zukünftigen Projekte von verbesserter Leistung, höherer Kühleffizienz oder neuen Anschlussmöglichkeiten, lautet die Antwort klar: Ja. Erfüllt Ihr Pi 4 hingegen Ihre Erwartungen und Sie benötigen weder mehr Leistung noch mehr Funktionen, sollten Sie auf zukünftige Versionen warten.